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Die Imagebroschüre – Erstellen, Optimieren und Verbreiten

Eine Imagebroschüre erfordert ein hohes Maß an strategischem und visionären Denken. Schließlich soll dieses Dokument das Unternehmen bestmöglich nach außen vertreten. Dabei setzen viele Firmen immer mehr auf digitale Imagebroschüren. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Unternehmenspublikation von Beginn an optimal planen, umsetzen und vermarkten.

 

Schritt 1: Imagebroschüre – Definition & die Vorbereitung

Bevor Sie mit der inhaltlichen Entwicklung starten müssen Sie sich über verschiedene Themen Gedanken machen. Dazu gehören:

 

Was ist das übergeordnete Ziel der Broschüre?

Soll es sich hier um ein reines Informationsdokument handeln oder möchten Sie ggf. ein ganz bestimmtes Thema in den Fokus setzen? Geht es hier um CSR Beratung oder um Arbeitgeberkommunikation? Vielleicht möchten Sie aber auch ein ganz besonderes Projekt im Unternehmen ansprechen. Bedenken Sie auch welche Werte Sie vermitteln möchten. Die zentrale Botschaft sollte klar erkennbar sein.

Versuchen Sie sich diese Frage so offen und ehrlich wie möglich zu beantworten. Versetzen Sie sich in den Leser hinein und stellen Sie sich vor, wie die Imagebroschüre auf den Leser wirken soll. Erst dann gehen Sie weitere zum nächsten Schritt. Der frühe Kontakt zu externen Dienstleistern hilft Ihnen hier schon sehr weiter.

 

Welche Zielgruppen wollen Sie erreichen?

Eine durchdachte Zielgruppendefinition hilft Ihnen bei der gesamten Entwicklung stark weiter. Durch die Abgrenzung von möglicherweise unwichtigen Zielgruppen erreichen Sie ein hohes Level an Passgenauigkeit. Definieren Sie Ihre Zielgruppe möglichst eng. Versuchen Sie dabei Sprachmuster, Medienverhalten und Informationstiefe einfließen zu lassen. Klären Sie auch die Frage der Regionalität. Ein Kulturraum wie Deutschland unterscheidet sich zum Beispiel sehr stark von asiatischen oder arabischen Ländern.

 

Digital oder Analog – oder Beides?

Soll die fertige Imagebroschüre gedruckt werden oder als reines Digitalformat im Internet erscheinen? Diese Frage ist elementar wichtig, wenn es um die Inhalte, die Aufbereitung und die Formate geht. Schließlich soll man das Dokument später herunterladen oder mitnehmen können. Je nach Zielgruppe kommt auch eine crossmediale Version in Frage. Durchdenken Sie diese Entscheidung genau, denn ein rein digitales Prospekt lässt sich meist schwer in den Print-Bereich übertragen. Beachten Sie auch, dass gute Imagebroschüren oft per Mail verschickt werden. Blähen Sie das Dokument also nicht unnötig auf.

 

 

Schritt 2: Die Recherche

Sofern Sie die Fragen aus Schritt 1 restlos beantwortet und definiert haben, geht es an die Recherche. In dieser Phase dreht sich alles um das Zusammentragen der relevanten Inhalte und Informationen. Erst wenn Sie die Inhalte definiert haben können Sie mit der Umsetzung (Schritt 3) beginnen. Die Recherche umfasst:

  • Definition der wichtigsten Themenkomplexe und Konzept für Inhalt
  • Erstellung eines groben Inhaltsverzeichnisses zu Zahlen und Fakten
  • Festlegung von Ansprechpartnern / Interviewpartnern
  • Definition einer Bilderwelt / Bildkonzept
  • Aufbau der Imagebroschüre
  • Definition der Seitenanzahl
  • Formatfestlegung
  • Zusammentragen von Wissen über alle Fachbereiche
  • Erste Gedanken zu Design und Struktur
  • Prüfung der Corporate Identity auf wichtige Bausteine
  • Papierauswahl
  • Art der Bindung / digitalen Platzierung
  • Art der Verbreitung (Presse, News)
  • Platzierung von Logo
  • Überprüfen Sie scheinbar aktuelles Wissen

 

Sobald Sie diese Punkte geklärt haben können Sie sich mit der tieferen Inhaltsrecherche beschäftigen. Das A und O bei einer guten Unternehmenspublikation sind die faktisch richtigen Inhalte. Fragen Sie bei kritischen Themen ruhig öfter nach. Lieber in der Recherche mehr Zeit aufwenden, als in der Umsetzungsphase umplanen zu müssen.

 

Schritt 3: Die Umsetzung – Imagebroschüren erstellen

Die Umsetzung der Imagebroschüre ist der zeitlich intensivste Teil. Mit einer guten Vorbereitung sind Sie aber optimal gerüstet, um strukturiert an guten Texten zu arbeiten. Die Umsetzungsphase gliedert sich in drei Teilbereiche:

 

imagebroschuere_checkliste

 

Teilbereich 1: Struktur & Aufbau

Im ersten Teilbereich definieren Sie einen detaillierten Seitenplan und den genauen Aufbau. Dies bedeutet, dass Sie genau wissen, welcher Text, Bild, Anzeige oder auch welches Interview auf welcher Seite und wo steht. Der Seitenplan ist Ihre Basis, um alle weiteren Prozessschritte problemlos gestalten zu können. Seien Sie in diesem Schritt durchaus detailverliebt. Es ist nicht schlimm, wenn Sie bereits feste Vorstellungen von Anfang bis Ende haben. Ganz im Gegenteil. Es hilft den Autoren die Publikation schnell und fehlerfrei zu schreiben.

Machen Sie sich auch sehr früh Gedanken über einen passenden Titel. Eine Veröffentlichung zur Bewerbung von offenen Jobs sollte anders genannt werden als ein reines Marketinginstrument.

 

Teilbereich 2: Texte und Bilder

Nun sind Sie soweit die Texte zu erstellen und die Bilder zu entwickeln. Hinterfragen Sie sich selbst, ob Sie das Talent zum Schreiben einer Imagebroschüre haben. Je nach Unternehmensgröße ist das Dokument teilweise über Jahre öffentlich lesbar. Die Informationen müssen eine lange Haltbarkeit vorweisen und entsprechend gut formuliert sein. Ein klarer und strukturierter Schreibstil ist zwingend erforderlich. Ihr Wording sollte dabei unbedingt zum Konzern passen in dem Sie tätig sind. Ebenso sollten Sie prüfen, ob Sie für Investor Relations, PR, Employer Branding oder andere Unternehmensbereiche schreiben.

Gute Agenturen gehen hier sogar noch einen Schritt weiter. Neben der klassischen Texterstellung verpassen sie dem Projekt ein Gewand – eine Art übergeordnete Geschichte, die sich von Seite 1 bis zum Ende durchzieht. Dies nennt man Storytelling und erfordert ein sehr hohes Maß an Kreativität und Erfahrung. Denn schnell kann Storytelling zum Blabla übergehen. Das gilt es zwingend zu vermeiden. Emotionen binden Ihre Leser an die Broschüre und damit auch an das Unternehmen.

Bei der Auswahl der Bilder ist es empfehlenswert einen erfahrenen Fotografen einzubinden. Diese ausgebildeten Profis haben meist einen sehr guten Blick für wichtige Details. Letztlich beweisen Studien, dass die Bilder mindestens so wichtig sind wie die Texte. Hier sollte Sie also zwingend vermeiden Stock-Material einzusetzen.

Digitale Broschüren lassen sich über Videos und Bewegtbildformate erweitern. Beachten Sie aber, dass Sie sparsam mit diesen Elementen umgehen. Der Leser soll sich auf die Inhalte konzentrieren.

 

Teilbereich 3: Die Grafik und das Layout

Im letzten Teilbereich geht es um die Grafik. Ein modernes und frisches Layout ist wichtig – egal in welcher Branche Sie arbeiten. Im Employer Branding empfehlen wir unbedingt das ggf. vorhandene Key Visual der Arbeitgebermarke anzuwenden. Sollte die Imagebroschüre einen allgemeineren Zweck erfüllen, so muss sie unverwechselbar mit dem CI bzw. Corporate Design der Firma verbunden werden.

Modern ist gut und schön – bleiben Sie aber der Markenstrategie treu. Sie brauchen für diesen Teilbereich zwingend einen Experten, der sich mit Photoshop, InDesign und anderen Programmen auskennt. Ihre Publikation wird vornehmlich dann gelesen, wenn das Layout ansprechend ist.

Hilfreich ist hier der Einsatz einer externen Agentur oder eines externen Grafikers. Sie erhalten damit ein deutlich höheres Maß an Professionalität und gewinnen zusätzlich den Blick von außen. Gerade bei großen Betrieben ist das unschätzbar wichtig, da man sich im Erstellungsprozess oft in Details verliert.

 

Unsere Beratung und unser Service – Werbeagentur Junges Herz

Als Agentur für Imagebroschüren beraten wir Sie über den gesamten Prozess hinweg. Unsere Experten aus verschiedenen Bereichen helfen Ihnen bei der Entwicklung, der Konzeption oder auch der Umsetzung. Wir bieten:

 

  • Konzept & Idee
  • Struktur, Aufbau und Anpassung
  • Zielgruppendefinition
  • Erstellung inklusive Text, Layout und Druck
  • Weiterverarbeitung und Anpassung bestehender Dokumente
  • Entwicklung von digitalen Erzeugnissen
  • Fotoshootings
  • Videodrehs (Mitarbeiter, Studierende, Vorstand, Kunden)
  • Moderne und frische
  • Auswahl von Papier, Druckereien und Lagerung
  • Zusammenarbeit mit HR, Public Relations und Kommunikationsabteilungen
  • Definition der Unternehmensidentität
  • Einbindung in Social Media (Facebook, Twitter, Google+, RSS-Feeds)
  • Verbindung zwischen der Broschüre und dem Jahresbericht
  • Erstellung einer Druckversion oder PDF-Dateien zum Download als Link oder Versand
  • Kombination mit Newsletter und Karriere-Website
  • Sicherheit für Datenschutz und Urheberrechten
  • Blog statt Broschüre