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    • Interview mit Madeleine Kern

    Interview mit Madeleine Kern

    19. September 2025

    Inhalte von KI zusammenfassen lassen:

    • Google AI
    • Perplexity AI
    • ChatGPT
    • Grok

    Stellenanzeigen sind einer der zentralen Kontaktpunkte in der Candidate Journey. Doch sind sie in ihrer klassischen Form noch zeitgemäß? Und wie beeinflusst KI die Qualität? Genau darüber und über weitere Themen haben wir mit Madeleine Kern gesprochen. Sie ist Expertin für Stellenanzeigen und kennt die typischen Stolperfallen genauso gut wie die Möglichkeiten, mit kreativen und klaren Anzeigen echten Mehrwert zu schaffen.

    Bild: Madeleine Kern

    Sind Stellenanzeigen in ihrer klassischen Form überhaupt noch zeitgemäß oder längst ein Auslaufmodell?

    Manchmal wünschte ich mir wirklich, die „klassische“ Stellenanzeige wäre unnötig. Und vielleicht kommen wir ja irgendwann dahin, sobald KI alle Informationen vom Unternehmen hat und auch die Strategie und die personellen Bedarfe in konkrete benötigte Kompetenzen umwandelt und diese dann zu den Suchanfragen matcht.

    Klingt noch zu sehr nach Science Fiction?

    Dann ist die Stellenanzeige offensichtlich noch wichtig. Denn sie hat eine wichtige Aufgabe: Sie sagt „Das Unternehmen hat eine Position zu besetzen!“

    Wenn die Anzeige dann nicht ganz schlecht ist, beantwortet sie die Fragen: Was ist das für ein Job? Was muss ich dafür mitbringen? Was bekomme ich dafür? Was ist das für ein Unternehmen und wie sind die Menschen dort so? Wie kann ich mich bewerben?

    Leider sind diese Fragen auch heute noch nicht von allen Stellenanzeigen beantwortet. Wenn wir das hinbekommen, können wir weiter fantasieren und die Stellenanzeige abschaffen.

    Reicht Text allein oder sind Bild, Video und interaktive Elemente heute Pflicht für gute Stellenanzeigen?

    Wer nach einem Job sucht, sucht für gewöhnlich erstmal Text. Mehr aus Gewohnheit glaube ich. Bilder und Videos transportieren hingegen deutlich besser und mehr Emotionen. Daher kann ich das für die Einbindung in Karriereseiten und Landingpages für Jobs wirklich empfehlen. Wichtig sind natürlich auch hier die Beweggründe: Was will ich mit meinen Medien eigentlich bei der Zielgruppe erreichen? Entertainment oder Information oder beides?

    Ein kurzes Teamvideo, authentische Fotos aus dem Büro oder interaktive Elemente wie ein Gehaltsrechner können durchaus besser überzeugen als Anforderungen in Bulletpoints.

    Eine Kleinigkeit sollten wir allerdings bedenken: Bilder, Videos und Icons werden von sogenannten semantischen Crawlern nicht erfasst. Wer also seine Stellenanzeigen gerne kostenlos auf Plattformen wie indeed sehen möchte, muss bedenken, dass dort nur der Text übernommen wird. Der sollte dann gut sein.

    Viele Unternehmen lassen sich ihre Texte inzwischen von KI-Tools schreiben. Kann eine KI wirklich überzeugende Stellenanzeigen formulieren oder gefährdet sie vielleicht sogar die Qualität?

    Aus meiner eigenen Erfahrung, einer KI mein Stellenanzeigenwissen beizubringen, kann ich mittlerweile sagen, dass KI durchaus richtig gute Stellenanzeigen schreiben kann. Aber dafür muss man mehrere Dinge beachten:

    • Du musst wissen, was du wirklich willst. Du musst also wissen, welches Ergebnis du erzeugen willst und das dann in einen Prompt formulieren. Das wird dann ein seeeeehr langer Prompt.
    • Die KI versteht nur genau das, was du ihr sagst. Nicht mehr, nicht weniger… gut, manchmal denkt sie sich noch mehr aus. Vorsicht bei der Halluzination von ChatGPT. Das kann gefährlich werden, wenn hier Benefits oder Aufgaben erfunden werden.
    • Immer kontrollieren: Mit dem aktuellen Stand der LLMs finde ich es unerlässlich, dass ein Recruiter die Texte kritisch prüft.

    Wer profitiert wirklich von Gehaltsangaben in Stellenanzeigen: Bewerber:innen oder die Konkurrenz?

    Das ist eine sehr schöne und bissige Frage. Großartig!

    Ich argumentiere sehr gerne für das Gehalt in Stellenanzeigen. Das hilft meiner Meinung nach nicht nur der Transparenz, sondern auch dem gewünschten „Equal Pay“ Gedanken.

    Die meisten meiner Kunden kann ich davon überzeugen, das Gehalt in die Stellenanzeige zu schalten. Nur ein einziges Mal habe ich es nicht getan. Der Apotheker erklärte mir, dass die Konkurrenz-Apotheke auf der anderen Straßenseite bereits bei früheren Bewerbern im Bewerbungsgespräch einfach 100 € draufgelegt hat und damit die Bewerbenden „überzeugen“ konnte. Das war für mich das erste und beste Argument, vorsichtig mit der Gehaltsangabe umzugehen.

    Wenn du eine Sache an klassischen Stellenanzeigen sofort abschaffen könntest, was wäre das?

    Das Buzzword-Bingo. Niemand bewirbt sich, weil ein Unternehmen „führend im Bereich XY“ ist oder „eine spannende Herausforderung in einem agilen Umfeld“ bietet. Solche Phrasen sagen nichts. Weg damit. Sofort 😉

    Madeleine Kern ist Expertin für Personalmarketing und berät Unternehmen unter anderem dabei, ihre Stellenanzeigen klarer, kreativer und wirkungsvoller zu gestalten. Mit ihrem tiefen Verständnis für die Candidate Experience deckt sie typische Schwachstellen in klassischen Anzeigen auf und zeigt, wie Bewerbende wirklich überzeugt werden können.

    Sie möchten mehr von Madeleine Kern erfahren?

    LinkedIn:  https://www.linkedin.com/in/madeleine-kern/
    Website: https://personalmarketing-kern.de/

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