Google Werbung: Eine Anleitung für Google Ads im Personalmarketing

  • 18. Dezember 2019
  • 0 Kommentare

Wer auf Google Werbung schalten möchte, schaltet Google Ads. Über diese generieren Unternehmen mehr Webseitenbesucher oder steigern den Erfolg ihrer Onlineverkäufe. Sie können aber auch mehr Bewerber für sich begeistern. Google Werbung lässt sich nämlich auch für die Schaltung von Stellenanzeigen und das Streuen von Employer Branding Kampagnen einsetzen.

 

 

Google Werbung: Wie funktioniert das?

Wir alle kennen das: Wir geben einen Suchbegriff in Google ein und die Suchmaschine zeigt auf den ersten vier Positionen Treffer an, die kaum wahrnehmbar als Anzeige markiert sind. Nur ein kleines grünes Oval neben dem Link mit dem Wort „Anzeige“ lässt darauf schließen, dass es sich um eine Ad handelt. Genauer gesagt: Eine Google Search Ad. Unternehmen positionieren auf diese Weise gegen Bezahlung werbliche Inhalte in den Top-Positionen der Suchergebnisliste.

 

Beispiel Google Textanzeige Personalmarketing

 

Das Prinzip funktioniert übrigens nicht nur mit kommerziellen Werbeanzeigen, sondern auch mit Stellenanzeigen. Und das ist durchaus vielversprechend. Denn wirklich jeder kennt und nutzt Google – entsprechend hoch ist die Reichweite des Suchmaschinengiganten. Logischerweise sind Stellenanzeigen und andere Werbung, die in den Google-Suchergebnissen auftauchen, schon deshalb immer erfolgversprechend. Was die Stellenanzeigenschaltung auf Google außerdem so spannend macht, ist das Targeting, das die Suchmaschine überdies anbietet.

 

Targeting: Google Werbung passend an die Zielgruppe ausspielen

Targeting, dahinter stecken Algorithmen, die dafür sorgen, dass eine Stellenanzeige und auch jede andere Google Werbung passgenau an die Zielgruppe ausgespielt wird. So können Unternehmen oder Arbeitgeber ihren Kunden oder Talenten zeigen, was das Besondere an ihrem Unternehmen oder Services ist und erreichen die Zielgruppe genau dann, wenn diese nach entsprechenden Produkten, Dienstleistungen oder Stellenangeboten suchen.

Hierfür legen Werbende einfach relevante Keywords fest. Ihre Anzeige erscheint immer genau dann, wenn Konsumenten oder Stellensuchende diese in das Suchfeld von Google eingeben.

 

Anzeigen erstellen – eine leichte Sache

Jede Google Ad lässt sich über den Google Ad Manager erstellen und steuern. User können in dem Interface sogar das Ziel ihrer Kampagne festlegen. Zum Beispiel, ob sie mehr Telefonanrufe für ihre Webseite generieren wollen oder mehr Webseitenzugriffe. Auch die Option „mehr Ladenbesuche“ ist anklickbar. Das ist für lokale Geschäfte relevant, weniger für Arbeitgeber.

Der User hat aber noch deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten. So kann er festlegen, ob die Google Werbung lokal oder gar global ausgespielt werden soll. Auch die Anzeigen zu kreieren, ist alles andere als ein Hexenwerk. Unternehmen können Kunden oder Kandidaten über Google Search Ads mit drei kurzen Sätzen auf sich Aufmerksam machen.

Beschreiben Sie einfach, was Ihr Unternehmen oder Ihre Dienstleistung ausmacht – oder die Stelle, die Sie über Google Ads bewerben. Sucht ein Google-Nutzer etwa nach einer Ausbildung zum Online Marketing Manager, sieht das dann zum Beispiel so aus.

 

Was es mit dem Google Displaynetzwerk auf sich hat

Google bietet noch eine zweite Möglichkeit, Kunden oder Kandidaten über Google Werbung zu erreichen: So genannte Display Ads. Google zeigt das Jobinserat oder eine Werbeanzeige dann auf für den Kandidaten oder Kunden relevanten Partner-Websites an, zum Beispiel als Banner, der in den Ad Manger hochgeladen werden kann.

Die Inserate erscheinen also nicht auf Google selbst, sondern auf relevanten Internet-Seiten, die die Zielgruppe regelmäßig besucht. Innerhalb dieses so genannten Google Displaynetzwerks können Millionen von Websites, Nachrichtenseiten, Blogs und Google-Produkten wie G-Mail und YouTube 90 Prozent der Internetnutzer weltweit erreicht werden.

Der enorme Vorteil: Display Ads können auf diesen Seiten sehr genau an eine bestimmte Zielgruppe ausgespielt werden. Innerhalb einer bestimmten Region oder an Konsumenten oder Bewerber mit besonderen Kenntnissen, Fähigkeiten, Werdegängen, einem bestimmten Alter, Geschlecht und, und, und.

 

Display Ads: Passive Kandidaten ansprechen

All diese Parameter lassen sich im Ad Manager von Google festlegen. Woher Google die entsprechenden Informationen der Webseitenbesucher kennt, um die Display Ads genau an diese auszuspielen? Nun, die Datenkrake Google erhebt und sammelt rund um die Uhr Fakten über ihre User und kennt dank ihres Sucherverhaltens Unmengen an Details über sie. Entsprechend passgenau kann Google Werbung an Konsumenten oder Talente ausspielen.

Mit Display Ads lassen sich nicht nur Talente erreichen, die aktiv nach bestimmten Keywords suchen, sondern alle Personen, die zur definierten Zielgruppe passen. Für die Bewerberansprache bedeutet das: Nicht nur aktive, sondern auch passive Kandidaten werden auf diese Weise angesprochen.

Passive Kandidaten sind Arbeitnehmer, die ihren aktuellen Job latent wechseln wollen. Sie suchen nicht aus eigenem Antrieb nach einer neuen beruflichen Herausforderung, sind aber offen dafür, wenn sie auf einer Partnerwebseite auf eine entsprechende Anzeige stoßen.

 

Display Ads als Employer Branding Kampagnen einsetzen

Last but not Least: Display Ads eignen sich nicht nur, um Stellenanzeigen an die Frau oder den Mann zu bringen. Auch für Employer Branding Kampagnen lassen sie sich perfekt nutzen. Denn nicht nur statische Banner oder Textanzeigen lassen sich über Display Ads streuen, sondern auch Videos und Bilder. Das vermittelt potenziellen Bewerbern einen perfekten Einblick in das Innenleben eines Betriebs. So entsteht eine erste Bindung und der Wunsch, sich zu bewerben wird geweckt.

 

Beispiel Google Textanzeige Ausbildungsmarketing

 

Soweit, so gut. Aber sind Google Ads nicht fürchterlich teuer? Nicht unbedingt! Abgerechnet wird nach dem Cost per Click-Modell (CPC). Soll heißen: Die Kosten sind abhängig davon, wie oft eine Anzeige angeklickt wird. Ein Klick kostet je nach Anzeige zwischen 0,20 und mehreren Euro. Google verspricht auf seiner Webseite höchst selbst: „Sie bezahlen nur für echte Ergebnisse: Also erst, wenn ein Nutzer auf Ihre Anzeige klickt, um sich Ihre Website anzusehen, um Sie anzurufen oder um die Wegbeschreibung zu Ihrem Geschäft zu erhalten.“

 

Google Werbung: Überschaubare Kosten

Jeder Anwender legt einen Höchstbetrag fest. Ist dieser erreicht, endet die Kampagne oder der User erhöht das Budget noch einmal. Außerdem können Anwender ihre Kampagnen jederzeit anpassen oder pausieren lassen.

Und noch etwas ist im Google-Service inbegriffen, wie die Suchmaschine betont: „Wir wissen, dass Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren möchten: Ihr Geschäft. Deswegen optimiert unsere Technologie Ihre Anzeigen so, dass Sie mühelos bessere Ergebnisse erzielen. Außerdem erhalten Sie von uns Berichte, Informationen und regelmäßige Tipps. So haben Sie Ihre Fortschritte immer im Blick und können das Beste aus Ihren Anzeigen herausholen.“

 

Hilfe! Wie funktioniert das mit der Google Werbung bloß?

Klingt erstmal alles vielversprechend? Stimmt. Allerdings sind viele Werbende oder Recruiter, die eine Stellenanzeige über Google Ads vermarkten wollen oft erstmal ein wenig überfordert. Der Google Ad Manager bietet so viele Auswahlmöglichkeiten und Einstellungen, dass es zu Beginn nicht ganz leicht ist, den Überblick zu wahren.

Helfen kann eine auf Personalmarketing spezialisierte Full Service Agentur. Für die Experten gehört es zum Tagesgeschäft, Google Ads passgenau aufzusetzen und auszusteuern. Also keine Sorge: Hilfe ist in Sicht – und der Recruiting- oder Employer-Branding-Erfolg ebenso.

0 Kommentare

Jetzt kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Unsere Employer-Branding-Experten stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Wir rufen am selben Werktag bis 17 Uhr zurück.
  • Nutzen Sie unsere kostenfreie Erstberatung zum Employer Branding
WhatsApp +49 151 50748901