Werbung in Gymnasien – Der Überblick

In Deutschland strebten im letzten Jahr über 2.3 Millionen Schüler das Abitur an bzw. meldeten sich in einem Gymnasium an. Allein 2013 bestanden über 300.000 Schüler ihre allgemeine Hochschulreife und erreichten somit eine Studienberechtigung.

 

Daten & Statistiken Gymnasien


Schulen

3.124 Gymnasien

Schüler

2.304.546 Schüler/innen

Lehrer

203.547 Lehrer/innen

 

Auch wenn die Anzahl der Abiturienten in relativen Zahlen in den letzten Jahren gestiegen ist und die Quote der Studienanfänger in die Höhe schnellt, sind die Gymnasiasten für viele Unternehmen und Verbände die Hauptzielgruppe schlecht hin. Die Gründe dafür liegen eigentlich auf der Hand:

  • Im Ausbildungsmarketing: Hohe Bildung, gute Grundkenntnisse, große Bereitschaft zur Weiterbildung
  • Im Imagemarketing: Hohe soziale Kompetenz, Reisebereitschaft, hohes Verantwortungsbewusstsein
  • Im Produktmarketing: Meist aus einkommensstarken Familien, hohe Wahrscheinlichkeit zur Akademisierung, hohe Konsumbereitschaft, potentielle gehobene Mittelschicht

Dies sind nur einige wenige Vorteile, welche Abiturienten mit sich bringen und welche die Werbung in Gymnasien so attraktiv macht. Doch wie geht man richtig vor und welche Maßnahmen lohnen sich?

 

Frühe Diversität lohnt sich

Bereits in den ersten Schuljahren merken viele Abiturienten, dass sie die wohl besten Zukunftsaussichten im deutschen Bildungssystem haben. Spätestens mit der Lehre des deutschen Bildungswesens und deren Einteilung ist vielen Schülern bewusst, dass sie eine lohnenswerte Laufbahn eingeschlagen haben. Werbetreibende müssen diesen Trend früh erkennen und die Zielgruppen teilen. So gilt es als Aufgabe, sich bereits in den Klassenstufen 6 bis 8 mit den Schülern zu beschäftigen. Unterrichtsmaterialien und Lernhefte bieten hier einen gelungen Einstieg. Aber Klasse 9 sollten Give-Aways wie Collegeblöcke, USB-Sticks und Gutscheine nicht mehr fehlen und spätestens in Klasse 11 stehen Events, Partys und Gewinne im Vordergrund.

 

Social Media einbinden – Ganz besonders in Gymnasien

Besonders in Kampagnen mit und um Gymnasiasten sollten die gängigen Social-Media-Kanäle eingebunden werden. Sollten Sie z. B. eine Nachwuchskampagne planen, so sollte man mit Hilfe von Schulmarketing die Kontakte frühzeitig in die sozialen Netzwerke bringen. Im späteren Verlauf einer „Abitur-Karriere“ wird dies deutlich schwieriger. Hier lohnt sich ein Blick auf unsere „Themenseite Generation Z“

Im Produktmarketing gilt es, die Botschaft offen und klar zu kommunizieren. Lassen Sie Schüler im Zweifelsfall als Produkttester zu, suchen Sie Kontakt zu Lehrern und Vertrauenslehrern. Für Reiseanbieter haben sich Kataloge und Flyer als sehr probates Mittel bewährt. Plakatwerbung ist auch in Gymnasien eine sinnvolle Ergänzung. Die älteren Jahrgänge sind bestens mit den Postkarten aus Kneipen und Bars vertraut – nutzen Sie dieses Vertrauen, aber nutzen Sie es nicht aus.

Imagewerbung wie z. B. Präventionskampagnen und Wissensvermittlung, ist in Gymnasien sehr gern gesehen. Nutzen Sie Jugendzeitschriften zum ersten Einstieg, kommunizieren Sie mit Fachlehrern über mögliche Schulstunden und zeigen Sie mit spannenden Tests und Experimenten, was Sie vermitteln möchten. Bei der Kampagnenplanung sollte der Lehrplan immer zur Hand sein und die Unterstützung von Lehrerverbänden eingeholt werden. So können Sie sich sicher sein, dass Ihre Kampagnen auch den aktuellen Bildungsaufgaben gerecht werden und die Lehrer dies auch als wertvoll und bereichernd für den Unterricht anerkennen.

Sie interessieren sich für Werbung an Gymnasien? Schreiben Sie uns.