Content-Marketing im Recruiting – Die Zielgruppe richtig erreichen

Wenn es um Werbung mit Jugendlichen oder auch Schülern geht, zählen besonders die Inhalte. Werbebanner und klassische Anzeigen haben bereits seit Jahren ausgedient. Das Content Marketing spielt eine immer wichtigere Rolle im Recruiting.

Content Marketing um gute Inhalte im Netz zu publizieren

 

Was ist Content Marketing?

Der Begriff „Content“ lässt sich aus dem Englischen frei mit „Inhalt“ übersetzen. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass Inhalt hier nicht nur als reiner Text gemeint ist. Content-Marketing kann aus folgenden Elementen bestehen:

  • Texte und Artikel
  • Advertorials
  • Infografiken
  • Bilder mit Mehrwert für den Leser
  • Videos
  • Podcasts
  • Recrutainment
  • Software
  • Tests
  • Umfragen
  • Studien
  • Ratgeber
  • Newsletter

Natürlich gibt es noch weitere spannende Disziplinen, welche man mit Content Marketing nutzen kann. Bewusst sollte man sich jedoch immer sein, dass diese Form der Werbung auch Interaktion mit den Nutzern zulässt und sich somit der direkten Kritik aber auch dem direkten Lob dieser Nutzer aussetzt.

 

Die Inhalte

Der wichtigste Bestandteil ist: Die Qualität der Inhalte muss stimmen! Vor allem in der Kommunikation mit der jungen Zielgruppe gilt dieser Satz doppelt. Denn Jugendliche und junge Erwachsene prüfen die Inhalte besonders kritisch. Hier gilt es, dass man den Nutzern einen wirklichen Mehrwert bietet. Die Nutzer müssen sich unterhalten und informiert fühlen. Sie müssen aber am Ende auch einen entsprechenden Impuls verspüren, um eine Handlung (z. B. Bewerbung, Kontaktaufnahme, Klicks etc.) durchzuführen.

Um dieses Ziel zu erreichen, sollte man sich drei Grundregeln vor Augen führen:

Der Inhalt muss überzeugen

Egal für was der Text, das Video oder die Grafik entsteht: Der Inhalt muss den Nutzer letzlich überzeugen. Der User muss einen deutlichen Mehrwert aus dem Content ziehen können und sich im Anschluss daran sehr gut aufgeklärt fühlen. Vermeiden sollte man den bekannten „Marketing-Sprech“ oder Werbefloskeln. Es geht um eine ehrliche und authentische Kommunikation. Das erste Ziel von Content Marketing ist also nicht die pure Überflutung mit Werbeinhalten, sondern die tatsächliche Bereicherung mit wichtigen Hintergrundinformationen

Mit dem Nutzer statt über den Nutzer

Content-Marketing definiert sich vor allem über den Dialog. Der große Vorteil ist nicht nur die reine Platzierung bei Google, sondern der nachhaltige Dialog mit den Usern. Alle Themen sollten so erstellt sein, dass der Nutzer im Anschluss andere Nutzer daran teilhaben lassen möchte. Social-Sharing (z. B. über WhatsApp, Twitter, Facebook) ist ein wichtiger Bestandteil des Content-Marketing. Erreicht wird dieser Zustand durch einhalten der ersten Regel („Der Inhalt muss überzeugen“) und durch eine intensive Zusammenarbeit mit den Lesern. Besonders junge Menschen teilen gute Artikel, Grafiken und Videos schnell und gerne über alle sozialen Netzwerke. Dieser Effekt ist enorm wichtig und wird nur erreicht, wenn man ein Gespür für die Leser und deren Bedürfnisse entwickelt hat.

Neu & Kreativ

Unternehmen müssen sich darüber bewusst sein, dass viele Themen bereits sehr umfangreich im Internet beschrieben sind. Besonders im Recruiting gibt es unzählige Tipps zum Thema Bewerbung, Lebenslauf und Anschreiben. Eine redundante Darstellung ist nicht zielführend, wenn man sie nicht sinnvoll ergänzen kann. Die Alternative zur sinnvollen Ergänzung ist die kreative Aufbereitung. So lassen sich viele Themengebiete noch einmal in einem anderen (moderneren) Format präsentieren. Auch hier gilt es jedoch wachsam zu bleiben: Das pure Wiederholen von altbekannten Stoffen nur im neuen Gewand bringt keinen Mehrwert für die Nutzer und wird in den sozialen Netzwerken teilweise hart abgestraft.

 

Content-Strategie

Sofern man guten und wertvollen Inhalt produziert hat, folgt im Anschluss die Frage nach der richtigen Strategie zur Veröffentlichung. Mindestens genauso wichtig wie der Inhalt an sich ist natürlich auch die Plattform der Veröffentlichung. Unternehmen sollten sich also im Vorfeld überlegen, für wen und für was sie diesen Content produzieren.

Pauschale Tipps kann man für die Strategie leider nicht geben. Selbst im Recruiting gibt es unzählige Möglichkeiten, um Content richtig zu verteilen. Dennoch kann man sich intensiver mit folgenden Kanälen beschäftigen:

 

Content Marketing im Recruiting

In der Nachwuchsgewinnung und im Ausbildungsmarketing spielt Content-Marketing eine große Rolle. Jugendliche wollen im Vorfeld wissen, welche Wege ein Unternehmen zu gehen plant. Die junge Zielgruppe möchte aber auch wissen, was in der Ausbildung oder im Studium ganz konkret auf einen zukommt. Im Recruiting gibt es deswegen mehrere Fragen, die man sich vor der Produktion von Inhalten stellen sollte:

  • Für welche Lesergruppe entwickelt man?
  • Wo soll der Content veröffentlicht werden?
  • Welche Vorgaben gibt es seitens des Publishers?
  • Wie umfangreich muss der Leser informiert werden?
  • Welche Details sind besonders relevant?
  • Wann sollte der Inhalt veröffentlicht werden?
  • Wie kann man den Inhalt noch besser promoten?

Eine gute Mediaagentur kennt sich auch gut mit Content-Marketing aus. Nicht nur für Stellenanzeigen oder Karriere-Seiten, sondern auch für zusätzliche Inhalte wie z. B. Aufstiegschancen, Unternehmensvideos, Recruiting-Events. Zu unseren großen Stärken gehört die Erstellung von hochwertigen Texten für junge Menschen und die Publikation über unzählige Blogs (zielgruppen-relevant) mit einer Gesamtreichweite von mehreren Millionen Nutzern monatlich.