Ausbildungsmarketing in Zeitschriften – Mehr als nur Anzeigen

 

Azubimarketing in Zeitungen

 

Die duale Berufsausbildung existiert in Deutschland bereits seit mehreren Jahrzehnten. Die Kombination aus Berufsschule und betrieblicher Ausbildung ist ein deutsches Erfolgsmodell, welches es bereits in viele Länder auf der ganzen Welt geschafft hat. Nicht ohne Grund suchen Firmen für ihre Ausbildungsstellen auch gute junge Leute. Doch die Suche gestaltet sich in Zeiten des Internets, mobiler Verfügbarkeit und sozialen Netzwerken als immer schwieriger. Viele unserer Kunden fragen uns also: Sind Anzeigenschaltungen noch zeitgemäß? Macht Ausbildungsmarketing für Generation Z in Zeitschrift überhaupt noch Sinn?

 

Wir sagen: Ja, aber…

 

Klassische Anzeigenschaltungen haben sicherlich noch Ihre Berechtigung. Besonders in großen Jugendmagazinen oder zielgruppenaffinen Zeitschriften ist man mit einer Anzeige erst einmal nicht falsch. Viel mehr macht es Sinn, sich dem Gedanken der Zielsetzung zu stellen: Wie ist die Erwartungshaltung an eine solche Anzeige?

 

Aus dieser Erwartungshaltung ergibt sich auch eine ideale Strategie für das Ausbildungsmarketing in Zeitschriften. Sollen Sie sich darüber bewusst sein, dass die direkte Akquisition von Bewerbern darüber kaum noch möglich ist, dann haben Sie den ersten richtigen Schritt getan. Sollte Ihnen auch bewusst sein, dass Sie über eine Anzeigenschaltung eher Ihr Image verbessern und eine komplexere Media-Strategie unterstützen, sind Sie auf der definitiv richtigen Seite. Doch wo lohnt sich eine Anzeige überhaupt noch und gibt es vielleicht noch etwas anderes?

 

Anzeigen in Jugendzeitschriften – Geht da noch mehr?

Unserer Meinung nach gibt es zwei Wege, um mit einer Anzeigenschaltung erfolgreich zu sein:

 

1. Die Schaltung über eine Jugendzeitschrift

In Deutschland gibt es seit über 20 Jahren sehr große und populäre Jugendzeitschriften. Diese Magazine eignen sich ideal für Ihr Ausbildungsmarketing in Zeitschriften. Mit Auflagen um die 200.000 Exemplare bis 400.000 Exemplare je Heft sind die großen Player der Branche schnell identifiziert. Auch wenn die Mediapreise erst einmal hoch erscheinen, ist ein genauer Blick nicht vergebens. Viele Zeitschriften bieten so genannte Regionalbelegungen an. So können Sie z. B. nur einzelne Bundesländer mit Ihrer Anzeige bestücken. Auch bieten einige gute Magazine die Möglichkeit zur Kombination von Online und Print-Produkten. Hier sollten Sie ganz genau hinterfragen, welche Belegungen sich eignen. Noch viel wichtiger sind jedoch das Erscheinungsdatum und das Umfeld. Lassen Sie sich im Vorfeld ein gutes Umfeld (im besten Fall das erste Heftdrittel inkl. Konkurrenzausschluss) zusagen. Eine Platzierung auf der rechten Heftseite wird heutzutage noch gern genutzt, wird unserer Erfahrung nach aber überschätzt.

 

Besondere Aufmerksamkeit sollte auch der Verbreitung der Zeitschriften gelten. Prüfen Sie:

 

  1. Handelt es sich um ein kostenfreies Magazin?
  2. Wo liegt dieses Magazin aus?
  3. Wie sieht die Auslage aus?
  4. Ist das Magazin IVW-geprüft?
  5. Gibt es geprüfte Leserzahlen?

 

Des Weiteren empfehlen wir unseren Kunden immer wieder den Trend hin zum Advertorial. Das Advertorial kombiniert clever die Seriosität und Reichweite einer Anzeige mit der Optik eines jugendaffinen Beitrags. Vorsicht: Wir empfehlen nur seriöse Zeitschriften, welche die Advertorials dennoch als Anzeige kennzeichnen.

 

Ein solcher Beitrag kann nicht nur enorme Reichweite generieren, sondern auch noch massiv zum Image beitragen. Meist verfügen die Redaktionen von Jugendzeitschriften über sehr gut ausgebildete Grafiker, welche Ihre Botschaft ideal transportieren.

 

2. Die Schaltung in regionalen Tageszeitschriften

Neben den Jugendzeitschriften empfehlen wir nach wie vor noch die Tageszeitschriften. Leider vergessen viele Personaler dieses Medium heutzutage, obwohl es einen entscheidenden Mehrwert bietet: Die Eltern haben noch einen sehr großen Einfluss auf die Karriereentscheidungen ihrer Kinder.

 

Ausbildungsmarketing in Zeitschriften funktioniert hier besonders effektiv. Stellenanzeigen in regionalen Tageszeitschriften kosten meist nicht sehr viel, erreichen aber dennoch viele interessierte Eltern. Besonders in ländlichen Regionen ist die Leserschaft sehr treu und das Vertrauen in die Eltern noch immer sehr groß. Viele Jugendliche setzen sich mit Ihren Eltern an den großen Küchentisch und diskutieren die Möglichkeiten nach der Schule. Dabei kommt die Tageszeitschrift gern mit auf den Tisch.

 

Doch welche Form der Anzeigenschaltung lohnt sich hier?

Das Publikum der Eltern als einflussreiche Influencer muss und sollte nicht mit neon-gelben Farben und neuartigen Mustern angesprochen werden. Seriosität und Bodenständigkeit sind viel wichtiger. Noch wichtiger ist jedoch, dass Sie nicht den Fehler machen und versuchen, die Eltern direkt als Zielgruppe zu identifizieren. Sprechen Sie in Ihrer Anzeige ruhig die Schüler direkt an, bleiben Sie beim „Du“ und geben Sie E-Mail-Kontakte als Bewerbungsstelle an. Mit dieser Anzeige möchten Sie erreichen, dass die Eltern und ggf. Großeltern die Empfehlung für Ihre Ausbildungsstellen aussprechen. Versetzen Sie sich in die Lager der Zielgruppe und bedenken Sie, was Ihnen an Stelle der Eltern für Ihre Kinder wichtig wäre. Spiegeln Sie diese Informationen in der Anzeige wider.

 

Fazit

Das Ausbildungsmarketing in Zeitschriften lebt nicht nur von klassischen Anzeigenschaltungen. Viel mehr gibt es heutzutage unzählige gute Möglichkeiten zur Verbreitung über Hefte und Magazine. Wir kennen den Zeitschriften-Markt sehr gut und wissen um eine optimale Platzierung der Inhalte.